Kita am Park feiert Geburtstag

Erscheinungstag: Donnerstag, 26. Juli 2018

Zum Vergrößern bitte "+" auf dem Bild klicken!

Grober Unfug im Seniorenzentrum

                                                Einsatzbericht vom 26.1.2018

Einsatz der Feuerwehr Metzingen

Alarm über BMA
am 26. Januar 2018 um 19:10 Uhr
von Steffen Mack, Feuerwehr Metzingen

 

 

Die Feuerwehr Metzingen wurde am Freitagabend zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Seniorenheim alarmiert. Bei der Erkundung wurden dann mehrere ausgelöste Meldergruppen und eine „Verrauchung“ zweier Etagen festgestellt. Daraufhin wurden weitere Feuerwehrkräfte und die Führungsunterstützungseinheit nachgefordert.

In dem betroffenen Gebäudeteil des Seniorenzentrums, der im Moment zu Lagerzwecken genutzt wird, wurden umgehend mehrere Atemschutztrupps mit Löschrohren zur Erkundung geschickt. Parallel wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut und Belüftungsmaßnahmen vorbereitet.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte durch die eingesetzten Trupps jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Was jedoch festgestellt werden konnte, war das mehrere ABC-Pulverlöscher abgefeuert wurden. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Zur Schadenshöhe können noch keine Aussagen getroffen werden.

Verletzte gab es zum Glück nicht zu beklagen. Der Rettungsdienst stand trotzdem mit einem Rettungswagen und einem Notarzt zur Verfügung.

Von der Feuerwehr Metzingen waren aus allen drei Abteilungen 60 Feuerwehrmänner mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.

Hier können Sie den Originalbericht des Kreisfeuerwehrverbands Reutlingen (PDF 59 KB) downloaden.
www.kfv-reutlingen.de

Großeinsatz im Seniorenheim (Einsatz Nr. 39)

                                   Einsatzbericht 26.1.2018 FEUERWEHR METZINGEN

 

 

Die Feuerwehr Metzingen wurde am Freitagabend zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Seniorenheim alarmiert. Bei der Erkundung wurden dann mehrere ausgelöste Meldergruppen und eine „Verrauchung“ zweier Etagen festgestellt. Daraufhin wurden weitere Feuerwehrkräfte und die Führungsunterstützungseinheit nachgefordert.

In dem betroffenen Gebäudeteil des Seniorenzentrums, der im Moment zu Lagerzwecken genutzt wird, wurden umgehend mehrere Atemschutztrupps mit Löschrohren zur Erkundung geschickt. Parallel wurde eine Löschwasserversorgung aufgebaut und Belüftungsmaßnahmen vorbereitet.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte durch die eingesetzten Trupps jedoch kein Brandereignis festgestellt werden. Was jedoch festgestellt werden konnte, war das mehrere ABC-Pulverlöscher abgefeuert wurden. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Zur Schadenshöhe können noch keine Aussagen getroffen werden.

Verletzte gab es zum Glück nicht zu beklagen. Der Rettungsdienst stand trotzdem mit einem Rettungswagen und einem Notarzt zur Verfügung.

Von der Feuerwehr Metzingen waren aus allen drei Abteilungen 60 Feuerwehrmänner mit 11 Fahrzeugen im Einsatz.

Eingesetzte Kräfte: 2 KDOW, ELW, 2 HLF, DLK, 2 LF, TLF, 2 MTW.

Hier können Sie den Originalbericht (PDF 85 KB) downloaden.
www.feuerwehr-metzingen.de

Löschpulver versprüht: Großeinsatz im Metzinger Altenzentrum

Erscheinungstag:  29. Januar 2018

Für Aufregung hat ein Feueralarm im Altenzentrum gesorgt. Herbeigeführt worden ist er böswillig.

Metzingen.    Um 18.46 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage im Altenzentrum Alarm aus. Nach Alarm- und Ausrückeordnung machte sich der Löschzug auf den Weg, der nach wenigen Minuten am Einsatzort zusammen mit der Polizei eintraf. Die ersten Kräfte stellten fest, dass mehrere Meldegruppen der automatischen Anlage auf verschiedenen Ebenen ausgelöst hatten. Nachdem der erste Trupp eine Verrauchung feststellte und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich im Gebäude noch Personen benden, forderte der Zugführer weitere Kräfte nach.

Lage war unübersichtlich

Für die Feuerwehrleute war die Lage im Gebäude, in dem vor drei Jahren ein Großbrand ausgebrochen war, sehr unübersichtlich. Auf zwei Geschossen meldeten die vorgehenden Trupps, die unter schwerem Atemschutz vorrückten, eine starke Sichtbehinderung durch Rauch. Nachdem ein Brand nach wie vor nicht lokalisiert werden konnte, rückten weitere Löschfahrzeuge aus der Kernstadt sowie Neuhausen und Glems nach. Der Rettungsdienst stand mit Notärztin und Rettungswagen ebenfalls in Bereitstellung, während die Polizei Absperrmaßnahmen vorbereitete.

Löschpulver versprüht

Etwa 20 Minuten nach der ersten Alarmauslösung stellte sich heraus, dass es sich bei der angenommenen Verrauchung um große Mengen an Löschpulver handelte. Wie sich herausstellte, waren Unbekannte in das Altenzentrum gekommen, um in mehreren Geschossen Feuerlöscher aus den Wandschränken zu entnehmen und in den Fluren abzuschießen. Nach Auskunft der Metzinger Feuerwehr dürften etwa 30 Kilogramm ABC-Pulver versprüht worden sein. Das, so die Aussage von Feuerwehrkommandant Hartmut Holder, ist in geschlossenen Räumen und Dunkelheit von Brandrauch nahezu nicht zu unterscheiden.

Weder bei der Polizei, noch bei Rettungsdienst und Feuerwehr, geschweige denn der Verwaltung des Altenzentrums kann man über den vermeintlichen Scherz lachen. Einerseits kam es durch das Löschpulver nach Aussage der Feuerwehr zu einer Gefährdung der Einsatzkräfte, zudem dürfte für den Betreiber des Gebäudes ein Schaden in mindestens fünfstelliger Höhe entstanden sein. Nicht eingerechnet sind darin die Einsatzkosten der Feuerwehr, die mit zehn Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften im Einsatz war.

Hier können Sie den Original-Pressebericht der SÜDWESTPRESSE (PDF 56 KB) downloaden.