17.04.18

Demenz - Alzheimer - Pick-Krankheit: was ist das eigentlich?

(C) https://pixabay.com

(C) https://pixabay.com

Von Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz sind derzeit rund 1,6 Millionen Männer und Frauen in Deutschland betroffen. Weil wir immer älter werden, sind es 2050 voraussichtlich 2,6 Millionen. Dennoch herrscht viel Unwissen über die Krankheit, die überwiegend Menschen über 65 und einige wenige jüngere trifft.

Demenz ist kein anderes Wort für Alzheimer, sondern ein Oberbegriff für rund 50 Krankheiten, von denen Alzheimer die häufigste ist. Der Verlust von Nervenzellen im Gehirn wirkt sich bei Betroffenen zuerst auf das Gedächtnis aus. Auch wenn sich die Symptome vieler Demenzen ähneln, gibt es große Unterschiede.

Die Alzheimer-Krankheit und die meisten anderen Demenzen sind nicht heilbar. Die Beschwerden lassen sich aber hinauszögern und lindern. Je früher die Therapie beginnt, desto besser.

Es gibt zahlreiche Faktoren, die Demenzerkrankungen begünstigen. Dazu zählen erhöhte Cholesterinwerte, Übergewicht und zu hoher Blutdruck. Auch Raucherinnen und Raucher sind mehr gefährdet als andere. Doch wer bewusst und gesund lebt, kann das Demenz-Risiko senken. Eine wesentliche Rolle bei der Vorbeugung spielen eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Genauso wichtig ist es aber, neben Schule, Ausbildung und Beruf Hobbys nachzugehen und den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen.

Wenn Sie mehr über diese Krankheiten wissen wollen, wenn Sie sich für die medizinischen Hintergründe, die Therapiemöglichkeiten, die Vorbeugungsmaßnahmen, die gesetzlichen Leistungen, die Fragen zu Vollmacht und Testament interessieren, oder einfach den Kontakt zu Betroffenen suchen, dann sind Sie hier richtig auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.