05.03.20

Was bedeutet Corona für Pflegekräfte?

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Wenn sich das Corona-Virus weiter ausbreitet, sind besonders auch Pflegekräfte und ältere Bewohner gefährdet. Wie soll man sich verhalten, wenn man auf dem Wohnbereich, oder auch im privaten Umfeld mit dem Corona-Virus konfrontiert wird?

"Man muss zunächst unterscheiden zwischen irgendwelchen Verdachtsfällen, begründeten oder per Diagnostik gesicherten Fällen einer Corona-Infektion. Zurzeit sind die meisten Verdachtsfälle nicht begründet. Wenn es sich nur um einen irgendwie gearteten Verdachtsfall handelt, dann gelten für Pflegekräfte und Ärzte dieselben Schutzmaßnahmen wie bei Influenza oder einen anderen tiefen Atemwegsinfektion: Handschuhe, Schutzkittel und Mundschutz tragen und auch dem Patienten bei jedem Kontakt Mund-und-Nasenschutz reichen.

Intensivere Schutzmaßnahmen sind nötig, wenn ein Verdacht auf eine Corona-Infektion wegen ausgeprägter Symptome begründet ist, der Patient aus einer der vom Robert-Koch Institut benannten Risikogebieten kommt – etwa aus der Provinz Lodi in der Region Lombardei – und selbstverständlich, wenn er positiv getestet ist".