Der Herrgott meint’s gut mit ihr

Erscheinungstag: Dienstag, 17. Dezember 2013

 

Autorin: Mara Sander

Foto: Mara Sander

Metzingens älteste Bürgerin feierte gestern einen stolzen Geburtstag: Pauline Raissle weiß sich seit 108 Jahren in Gottes Hand geborgen.

Wer mit Pauline Raissle spricht, kann sich kaum vorstellen, dass die Seniorin gestern, am Montag, ihren 108. Geburtstag gefeiert hat. Das Alter ist ihr weder anzusehen noch anzumerken, denn sie ist geistig rege und muss allenfalls ab und zu nur mal kurz überlegen, wo genau an welcher Stelle ein Text in der Bibel steht.

Für alle Lebenslagen weiß sie einen Rat aus der Bibel, die sie auch heute noch liest und aus der sie auch heute noch problemlos zitieren kann. Sie lebt tief und fest im Glauben verbunden und legt alles in Gottes Hand.

„Der Herrgott wird schon wissen, warum ich noch auf der Welt bin“, erklärt sie ihr hohes Alter. Der Glaube hat ihr in schwierigen Zeiten geholfen alles durchzustehen und in guten Zeiten hat sie nie vergessen, zu beten und für die Gnade zu danken.

Fünf Töchter, acht Enkel und neun Urenkel haben ihren Ehrentag mit Geburtstagskaffee im Seniorenzentrum mit ihr gefeiert. Dort lebt sie seit 1999 gerne und ist bei Personal und Bewohnern gleichermaßen sehr beliebt. Für alle hat sie stets ein liebes Wort, ist bescheiden und dankbar.

Oft ist sie mit ihrem Gehwägelchen im Haus unterwegs, um andere, nicht mehr so bewegliche Mitbewohner zu besuchen oder an einer der Veranstaltungen, besonders aber an den Gottesdiensten, teilzunehmen.

Ihr Leben ist von tiefem Glauben geprägt. Sie liest nicht nur in der Bibel und betet täglich, sondern lebt seit jeher nach Gottes Wort, ist leuchtendes Vorbild für gelebten Glauben. Darüber sprach sie auch mit Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler und Riederichs Bürgermeister Tobias Pokrop, die zum Gratulieren kamen. Fiedler überbrachte außerdem die Glückwünsche des Ministerpräsidenten. Vor ihrem Umzug ins Metzinger Seniorenzentrum wohnte die Jubliarin in Riederich und wird daher in beiden Gemeinden als älteste Bürgerin geführt.

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ANGEDACHT: Sturmspitzen und Turmspitze

Erscheinungstag: Samstag, 12. Oktober 2013

 

Autor:  Pfarrer Dr. Jörg Lamparter

Pfarrer Dr. Jörg Lamparter - Evang. Diakonissenring Metzingen e.V.

Klose, Gomez, Müller, Kruse oder vielleicht doch Kießling - wie heißt wohl die Sturmspitze in der Nationalmannschaft? Oder ist eine Sturmspitze entbehrlich? Oder braucht man, ganz im Gegenteil, sogar zwei? Solche Überlegungen gab es im Blick auf das gestrige Länderspiel in Köln und gibt es im Voraus auf das am Dienstag in Stockholm und dann auf das Jahr 2014, wenn wieder Fußballweltmeisterschaft sein wird.

 

In Metzingen ist noch etwas anderes im Blickpunkt, was ganz ähnlich wie die Sturmspitze klingt: die Turmspitze. Die Turmspitze und mit ihr der ganze Turm der Martinskirche erstrahlen nach der Renovierung in neuem Glanz. In den Wintermonaten wird abends die Turmspitze, genauer gesagt der ganze Turmhelm, angestrahlt werden. Es soll dann aussehen wie ein Fingerzeig nach oben.

 

Der helle Fingerzeig nach oben erinnert uns Menschen daran: Es gibt mehr als das, was wir sehen. Es gibt mehr als das, was vor Augen liegt. Das lässt an die diesjährige Jahreslosung denken aus dem Hebräerbrief der Bibel: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir."

 

Um eben diese Jahreslosung geht es beim nachmittäglichen Gottesdienst morgen am Jahresfest des Evangelischen Diakonissenrings in der Martinskirche. Prälat i.R. Dieterich wird darüber predigen, was es wohl auf sich hat mit der zu suchenden zukünftigen Stadt. Manche Städte gehören längst der Vergangenheit an, Troja, Babylon, Pompeji oder wie sie alle heißen. Und unsere gegenwärtigen Städte, auch mit ihren Kirchen und Türmen, sind für den einzelnen Menschen Wohnstätten auf Zeit. Das weiß man nirgends besser als im Altenpflegeheim. Aber da ist dieser Fingerzeig nach oben, im Tageslicht oder nachts angestrahlt. Hier gibt es diese Turmspitze im Zentrum von Metzingen, unserer gegenwärtigen Stadt. Da passt es gut, dass nach Gottesdienst und Predigt zur Jahreslosung in der Martinskirche noch ein kleines Turmfest, ein Festle, gefeiert wird, sogar mit Turmbesteigungsmöglichkeit. Denn diesen Fingerzeig, die Turmspitze, brauchen wir. Sie ist noch nötiger als die Sturmspitze im Fußballspiel.

 

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Diakonissenring lädt zum Jahresfest ein

Erscheinungstag: Montag, 7. Oktober 2013

Am Sonntag, 13. Oktober, findet das Jahresfest des Evangelischen Diakonissenrings Metzingen unter dem Thema "Bei dir bin ich zu Hause" statt. Um 14 Uhr ist der Auftakt mit dem Gottesdienst, der in diesem Jahr in der Martinskirche in Metzingen stattfindet. Die Predigt gestaltet Prälat i.R. Paul Dieterich zu der Jahreslosung. Paul Dieterich ist als Buchautor und Vortragsredner bekannt. Er war Dekan in Schwäbisch Hall und anschließend Prälat in Heilbronn. Ein Projektchor unter der Leitung von Stephen Blaich umrahmt den Gottesdienst musikalisch.

 

Ab 15.30 Uhr geht es dann im Festsaal des Altenzentrums weiter. Programmpunkte sind Infos und Berichte aus dem Werk und der Nachmittagskaffee mit leckerem Kuchen. Christiane Wöhrle, die ab November die Leitung der Abteilung Seelsorge und Soziale Betreuung übernimmt, stellt sich vor. Dazu gibt es interessante Einblicke zu den Betreuungsangeboten in unserer Einrichtung. Zwischen den Programmpunkten ist Raum für Begegnungen, Gespräche und Musik. Der Evangelische Diakonissenring lädt alle Angehörigen, Freunde und interessierte Personen zu diesem besonderen Ereignis ein.

 

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Josua führt sein Volk ins gelobte Land

Erscheinungstag: Dienstag, 2. April 2013

 

Autorin: Mara Sander

Posaunen statt Waffen - Kindermusical zum Karsamstag im Festsaal des evangelischen Diakonissenrings

Viel Anklang fand die farbenprächtige Inszenierung des Kindermusicals "Josua" in Metzingen. Foto: Mara Sander

Viel Anklang fand die farbenprächtige Inszenierung des Kindermusicals "Josua" in Metzingen. Foto: Mara Sander

Mit der Aufführung des Kinder-Musicals "Josua" am Karsamstag im Festsaal des evangelischen Diakonissenrings Metzingen feierten die Teilnehmer der Musicalfreizeit 2013 des Württembergischen Christusbundes den Abschluss einer Woche intensiver Proben. Sie stellten die biblische Geschichte mit viel Herz nach Noten dar und bekamen dafür kräftigen Beifall der Bewohner und Besucher des Altenzentrums. Fast 50 Kinder hatten "Josua - ein Kindermusical" unter Leitung von Julia Sailer eingeübt und erfreuten damit die Erwachsenen nicht nur in Metzingen, sondern anschließend auch in Waldenbuch. Einen freien Sitzplatz gab es nicht mehr im Festsaal, im Gegenteil, es mussten zusätzliche Stühle aufgestellt werden. Eingeladen hatten der Förderverein und der Kinderchor der Musicalfreizeit.

 

Mit dem Spendenerlös wird Gutes getan für die Bewohner des Altenheims und die Arbeit im Hause unterstützt.

 

Die Zuschauer erlebten die biblische Geschichte von dem mutigen Josua förmlich mit: Wie der bei seinem Auftrag, das Volk Israel ins Gelobte Land zu führen, zu Posaunen statt Waffen greift, um Mauern einstürzen zu lassen und nach Jericho zu gelangen.

 

Markus Hottiger hat das Geschehen um Eroberung und frühe Besiedlung Kanaans durch die israelitischen Stämme nach Noten umgesetzt - und damit eine Möglichkeit geschaffen, biblische Geschichte für alle Altersgruppen interessant zu gestalten. Nicht jeder mag oder kann in der Bibel lesen, das haben besonders Kinder und ältere Menschen gemeinsam, das sie entweder noch nicht oder nicht mehr lesen können und lieber hören und sehen statt nur zu lesen.

 

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Musical "Josua" beim Diakonissenring

Erscheinungstag: Dienstag, 26. März 2013

 

Autor:  S W P

Ein Musical, gesungen von Kindern, das aber keineswegs ausschließlich für Kinder als Zuhörer gedacht ist. Foto: Privat

Am Karsamstag, 30. März, findet um 13.30 Uhr im Festsaal des evangelischen Diakonissenrings ein besonderes Angebot statt: "Josua - ein Kindermusical". Eingeübt und aufgeführt von Kindern, aber nicht nur für Kinder. Es ist ein eindrucksvolles Angebot für die Bewohner, Angehörige und für musikbegeisterte Kinder und Erwachsene aus Metzingen und Umgebung. Das Musical erzählt die biblische Geschichte von Josua, einem mutigen Mann, der das Volk Israel ins Gelobte Land führen soll. Unterwegs bekommt er von Gott einen Auftrag, der nicht nur gestandene Kriegsoffiziere verwundert: Ob man die Stadt Jericho wirklich mit lautem Geschrei und Posaunenklängen zum Einsturz bringen kann? Ein absurder Plan. Andererseits hat Gott sein Volk während der Wüstenwanderung des Öfteren überrascht. Und wenn man ihm vertraut, werden Wunder wahr, oder?

 

Dieses Musical stammt aus der Feder von Markus Hottiger. Fetzige Musik, tolle Kulissen und eine spannende Geschichte ziehen die Zuschauer in den Bann. Der Kinderchor der Musicalfreizeit 2013 des Württembergischen Christusbundes studiert eine Woche lang intensiv Lieder, Theater und Tanz ein, um das Musical präsentieren zu können.

 

Die Benefizveranstaltung des Fördervereins des Evangelischen Diakonissenrings beginnt bereits um 13.30 Uhr im Festsaal, weil das Team am gleichen Abend einen weiteren Auftritt in Waldenbuch geplant hat. Der Eintritt für das Musical ist frei. Die Spenden sind für den Förderverein bestimmt, der wohltuende Anschaffungen für die Bewohner des Pflegeheimes ermöglicht und die Arbeit im Hause des Evangelischen Diakonissenrings unterstützt.

 

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Der Glaube an Gott gibt die nötige Kraft

Erscheinungstag: Dienstag, 26. Februar 2013

 

Autor: MARA SANDER

Der Neuhäuser Gottlob Fritz feiert heute seinen 90. Geburtstag. Er ist erst vor zwei Monaten in das Altenzentrum des evangelischen Diakonissenrings in Metzingen umgezogen und hat sich schon gut eingelebt.

Gottlob Fritz feiert heute im Metzinger Altenzentrum seinen 90. Geburtstag. Foto: Mara Sander

Der Neuhäuser Gottlob Fritz feiert heute seinen 90. Geburtstag. Er ist erst vor zwei Monaten in das Altenzentrum des evange-lischen Diakonissenrings in Metzingen umgezogen und hat sich schon gut eingelebt. Momentan sitzt er zwar meistens im Rollstuhl, weil "das Knie nicht mehr so will, aber ich kann mit dem Stock noch alleine gehen", freut er sich, dass er insbesondere zu kirchlichen Veranstaltungen noch alleine gehen kann.

 

Glaube ist ihm sehr wichtig, gibt ihm Kraft. Die Gottesdienste im Altenzentrum besucht er regelmäßig. Groß gefeiert wird nicht, aber einmal im Monat gibt es einen gemeinsamen Kaffee-nachmittag für alle Geburtstagssenioren. Gottlob Fritz ist bescheiden und dankbar für jede Hilfe und war selbst immer gerne da, wo Hilfe gebraucht wurde. Der gelernte Maschinen-schlosser war mit Freude Nebenerwerbslandwirt und erinnert sich gerne daran, auch, wenn es manchmal hart war. Er wäre gerne in Neuhausen geblieben, aber im Altenzentrum gefällt es ihm auch gut.

 

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